Immer wieder montags-ein Krimi

Morgen sind die Pfingstferien vorbei und der Alltag soll beginnen. Ich und wahrscheinlich viele andere Eltern wünschen sich einen möglichst entspannten Start. Doch sind alle noch auf Urlaub eingestellt und Urlaub bedeutet spät einschlafen, noch später aufstehen und meistens viel Zeit. Und dann beginnt der Krimi:

Morgens ist der Zeitplan von arbeitenden Eltern meist knapp getaktet. Aufstehen, wecken, frühstücken, fertig machen, ab geht´s! Und jeden morgen, auch ohne Ferien, fragt man sich, wie kann ich das nur besser hinkriegen? wie kann ich mein Kind motivieren? wie schaffe ich es, pünktlich uns stressfrei aus dem Haus zu kommen, wenn das Kind sich mal wieder nicht anziehen (oder ähnliches) will?

Leider gibt es dafür nur ein Patentrezept, das heisst Ruhe und Gelassenheit, auch wenn die Nerven blank liegen. Hier habe ich euch ein paar Tipps, wie das gelingen kann.

Organisation

Den letzten Abend schön ausklingen lassen hört sich sehr verlockend an, oder? Und am besten mit den Kindern. Stress beginnt am Morgen, nicht schon am Abend. Deshalb richte ich mit meinen Kindern an Abend vorher alles hin, was wichtig ist. Klamotten, Busfahrkarte für den neuen Monat, Schultasche und Rucksack für den Kindi. Damit muss ich am Morgen nicht mehr so viel nachdenken, ob ich wirklich nichts vergessen hab.

Vorbereitung

„Morgen geht es wieder los!“ Darum lass ich den letzten Tag ruhig angehen. Keine Besuche, keine Hektik. Und ich erinnere mich und meine Kids daran, dass ab Morgen wieder „ein anderer Wind“ weht und wir morgens bestimmte Dinge fertig bekommen müssen.

Morgenmuffelalarm!

Muffel, Motz und Grummel sind in der ersten Woche nach den Ferien oft zu Gast bei uns. Meist schon zum Frühstück stehen sie auf der Matte. Wir sind das frühe aufstehen nicht mehr gewöhnt. Da halte ich es lieber kurz mit den Gesprächen und lasse meine Knatschmonster inklusive mir in Ruhe. Wichtige Dingen kann ich auch am Nachmittag oder Abend ansprechen.

Manchmal hilft es, aber manchmal hilf eben alles nicht und es braucht einfach wieder ein paar Tage und in den Alltag reinzukommen. Dumm nur, dass dann meist gleich wieder ein Wochenende folgt…

Kommt gut in und durch die Woche!

 

 

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Es ist schon wieder was passiert…

… und wie so oft, verstehe ich nie ganz wie und wieso „mir“ das passiert. Es ist eigentlich meinem Sohn passiert. Der Reihe nach:

An dem Tag gab es die jährliche Feuerschutzübung. Der Kindergarten und die Schule meiner Kinder sind in einem Gebäude untergebracht.

Gestern hatte ich einen Termin, weswegen ich eine befreundete Mutter aus dem Kindergarten gebeten habe, meinen Sohn mitzunehmen.

Also, holte ich meinen Sohn bei seinen Freunden ab. Die Mutter begrüsste mich und gab mir eine Karte, die meine Tochter für mich geschrieben hatte. Die Karte sah recht nett aus, ich wollte sie später zuhause lesen, öffnete die Karte doch und ich glaube, nach etwa 5 Sekunden war mir sämtliche Gesichtsfarbe entwichen.

Meine Große schrieb: “ Als heute Feueralarm war und ich ((meinen Bruder)) besucht habe und wieder zurück kam und spielte, da tippte mich ein Junge aus meiner Klasse an und sagte, dass XY (eine Erzieherin) {meinen Bruder} verkloppte und dass sie gesagt hat: „Und du sagst zuhause nichts, sonst kriegen wie echt Probleme“. Bitte tu etwas dagegen! “

Ich las den Text noch mal. Ich sah sie an und las ihr den Text laut vor. Vielleicht würde ich es ja dann glauben können, denn bis dahin konnte ich es nicht.

Ich ging raus zu den Kindern und fragte meinen Sohn ob heute etwas passiert ist. Während der Feuerübung.

“ Ja, die XY hat mich am Ohr gezogen und das tut immer so weh. Und immer macht sie das und das tut so weh!! „

Mein Sohn verneinte, dass sie Druck auf ihn ausgeübt hat, es zuhause nicht zu erzählen. Wenigstens das, dachte ich.

Ich lies mir die ganze Geschichte erzählen, die ging so:

“ Ich habe einen Stock auf dem Hof gefunden und wollte den Durchbrechen und die hat mir das nicht erlaubt. Dann hat sie ihn mir aus der Hand gerissen und meinen Arm nach hinten gedreht und mein Ohr gezogen! Das macht sie immer bei mir! “

Ich lies die Kinder weiterspielen und setzte mich auf eine Bank auf der Terrasse. Als Mutter war ich schockiert. Als „Fachfrau“ war ich entsetzt! Mir schwoll der Kamm. Ich verstand die Welt nicht mehr. Meine heile Welt. In einem „heilen“ Kindergarten.

Ich fuhr bald darauf mit meinem Sohn nach Hause. Am liebsten wäre ich zu der Erzieherin gefahren und hätte sie zur Rede gestellt. Ich war wütend und enttäuscht.

Ich musste Abstand bekommen. Als Mutter waren meine Sicherungen am Durchbrennen. Ich sagte mir, ich muss klar denken, analytisch werden, die Situation aus neutralem Blickwinkel betrachten.

Aber geht das? Kann ich das? Muss ich das? Muss ich zuschauen, wenn meinem Kind weh getan wird?! Und darf ich das überhaupt offen ansprechen? Ich fragte mich, wie es wohl anderen Eltern in der Situation gehen würde? Da bin auch ich ziemlich ratlos, so als Mutter.

Was würdet ihr tun?

Ich bin keine Glucke und habe auch keinen Helikopterführerschein.

Ich analysierte, überdachte, versuchte zu verstehen, neutral zu denken. Aber es gelang mir nicht. Weil meine Gefühle als Mutter, die absolut gegen Gewalt ist, mich mitrissen. Ich erzählte es meinem Mann als der auf dem Weg nach Hause war. Er war sprachlos.

Die Sache kam auf den Tisch, bleibt aber ohne Konsequenzen, denn Kinder haben eine „blühende Fantasie“ bzw. es ist in dem Fall nicht nachweisbar.

Es meldete sich noch eine andere Mutter und erzählte, dass ihr Sohn auch schon von Erzieherin XY die Ohren lang gezogen bekommen hat. Sie wollte es nicht auf die Goldwaage legen und hat sich gedacht, dass sei bestimmt ein einmaliger Ausrutscher gewesen. Gewalt wird viel zu oft stillschweigend hingenommen.

Einmal ist nicht keinmal. Gewalt und Übergriffen jedweder Art sind immer absolut intolerabel. Jeden Tag werden Kinder misshandelt, verletzt und erleben Übergriffe körperlicher und verbaler Art. Von Eltern, Erziehern und Pädagogen. Wenn wir mit unseren Kindern so umgehen, dann können wir nicht erwarten, dass sie es später besser machen. Jedes Mal ist einmal zuviel.

 

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Montagsvideo Kopf-Rosa-Schmerz

Rosa. Verursacht irgendwann bei jedem Erwachsenen Kopfschmerzen. In Extremfällen führt es sogar zu Augenkrebs. Wer eine Tochter hat, kennt das. Irgendwann kann man sich dem Wahnsinn nicht mehr entziehen. Zum Glück dauert diese Phase nicht ewig. Spätestens in der Pubertät wechseln sie zu Schwarz.

Ich habe bis heute nicht verstanden, warum das so ist. Überall wird Mädchen suggeriert, dass Rosa und Glitzer ihr Weg ist, richtige Mädchen zu sein. Seit Jahrzehnten wird Mädchen durch Märchen, Puppen, Spielzeug und Kleidung ein falsches Rollenbild vermittelt.

Berufswunsch: Prinzessin

Auch wenn sie es nicht wollen, werden viele Mädchen in ein Klischee geschoben und passen sich dem an. Aber wollen wir angepasste Prinzessinnen als Töchter? Oder wollen wir sie als gleichberechtigte Frauen erziehen?

Diese Video liegt mir sehr am Herzen, denn hier machen sich Eltern für ein anderes Rollenbildverständnis und eine andere Erziehung stark.

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Moms Accessoires

Wenn man Mutter wird, ist je nach dem was man gemacht hat beruflich nicht mehr ganz einfach. Deshalb gehen immer mehr Mütter in die Selbstständigkeit. Um Beruf, Leidenschaft und Familie besser unter einen Hut zu bekommen. Oft kein ganz einfaches Unterfangen. Was ohne Kind schon nicht immer einfach ist, wird als Mutter nicht einfacher.

Doch Mütter haben eine besondere Fähigkeit: Organisation. Als Mutter muss man schneller denn je eine Lage überblicken und einschätzen. Aber wem erzähle ich das?!

Ich möchte nun jeden Monat eine andere Mutter mit ihrem Self-Made-Lable, ihrem Business hier vorstellen, die tolle Produkte auf dem Markt gebracht haben. Mit Kindern und für Mütter.

Anfangen möchte ich mit Johanna, 2 Kinder, Moms Accessoires 

Johanna stellt und vertreibt Bänder her, die einfach, schön und sehr nützlich sind.

Angefangen vom Klipp-it, dass sich bestens eignet um ein Kind in Ruhe zu stillenimage-3über Hold-it, ein Band um den Schnuller zu fixieren bis hin zu Keep-it. Welches eindeutig ein Lieblingsprodukt ist. image-1Jeder, der ein Kleinkind hat und viel draussen an der frischen Luft unterwegs ist, weiss wie schnell Dinge aus dem Kinderwagen fallen. Ich habe zig Flaschen, Kuscheltiere, Söckchen und weiss der Herr was noch alles in dieser Zeit verloren. Mit Keep-it kann alles schick am Kinderwagen befestigt werden <3 und keine Tränen und kein Stress mehr über verlorene Dinge auf dem Spaziergang.

 

Alle Bildrechte liegen bei Moms Accessoires.

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