Papa und die anderen

Meine Männer (46&4) verbringen viel Zeit miteinander. Sie basteln und hämmern im heimischen Keller, kümmern sich um „Männersachen“ mit Werkzeugen und Co. Das ist beiden wichtig und sie haben (meistens) viel Spass (ausser der Zwerg kommt auf absurde Ideen mit Überflutung, Zerstörung, etc. :-).

Unser Sohn wollte mal wissen was sein Papa so macht und wir haben meinen Mann im Büro besucht. Leider fand er ausser dem Zen-Sandkasten nichts wirklich aufregendes in Papas Büro. Und wenn er schon mal fragte und mein Mann ihm erzählt hat was er so macht (Besprechungen, Telefonate, Emails, Blabla und so) fand er das wenig spannend.

Im Alltag unseren Sohnes gibt es deshalb noch ein paar andere „Helden“ – Männer die noch Arbeit zum Anfassen machen. imagesZ.B. Ulli: Ulli leitet den Bauhof im Ort und sein Sohn geht in den selben Kindergarten. Ulli ist Dorfbekannt und oft im Kindi um Glühbirnen auszutauschen und so. Fast täglich kann ich Geschichten hören über ihn und seine Mitarbeiter, was sie nun wieder tolles im Kindi gemacht haben. Über ihre Fahrzeuge und und und. Wenn wir Ulli treffen (oder einen anderen seiner Mitarbeiter die mein Sohn alle bei Vornamen kennt *prust*) wird er herzlich und stürmisch begrüsst und mein Sohn erzählt so viel auf einmal und schnell, dass er stolpert *süss*. Und es gibt da auch Alex, den Schwimmlehrer. Ein etwas betagterer Herr aus Russland oder so, der ein recht strenges Regiment in seinem Kurs führt und dabei sehr liebevoll auf die Kinder eingeht. Wenn wir im Schwimmbad sind oder auch einfach nach der Schwimmstunde wird Alex noch 100 gewinkt (ich weiss es heisst gewunken) , sein Name gerufen und gezeigt und erzählt was „man“ so alles kann und weiss und hat :-).

Ich bin sehr froh das es diese Männer im Leben meines Sohnes gibt neben seinem Papa. Denn einerseits vermitteln sie ihm andere Berufe und sie tragen zu einem vollständige-re-n Rollenbild bei. So sieht und erlebt er auch das es anderes und habtischeres (wobei ich nicht sagen will das der Job meines Mannes stupide und eintönig ist-im Gegenteil er verlangt sehr viel Einfühlungsvermögen und Kreativität) Arbeiten gibt als im Büro. Das macht vieles für ihn greifbarer.

bauernhof_grMein Sohn will später Bauernhof werden und seine Schwester (sie stellt sich für ihre Zukunft allerdings was anderes vor) soll seine Bäuerin werden. Er möchte alle Tiere haben und alles anbauen und natürlich selbst den Bauernhof bauen und erweitern und so. Mal sehen was da noch kommt :-)

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