Komm runter, Baby!

Kennt ihr dieses Dilemma?

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Ich erinnere mich noch gut an die Zeiten. Die Zeiten, als meine Kinder klein waren, sie jeden Tag vielen neuen Dingen begegneten und die ganze Welt eine große Erkundungstour war. Jeden Tag.

Und an manchen tagen gab es so viel zu erkunden- und seien es nur die eigenen Hände oder Füsse gewesen…

Am Ende des Tages, oder einfach nur am Ende einer Wachphase, war es so weit:

Mein Kind wusste nicht mehr wo vorn und hinten ist. Es war so fertig von all dem Neuen, dass es nicht mehr wusste, wie es zur Ruhe kommt.

Schreien, oder einfach einschlafen vor Müdigkeit? Diese Frage wurde meist beantwortet mit Schreien. Gefühlt unaufhörliches Schreien. Dauerndes, anhaltendes, nervtötendes Geplärr.

Mir war meistens schon klar, warum mein Baby weint. Nicht um mich zu ärgern, oder mir nach der drölfzigsten schlafunterbrochenen Nacht noch mehr das Leben zur Hölle zu machen. Manchmal, um ehrlich zu sein, glaubt ich schon daran, dass es reine Willkür war. Es wollte mich am Boden sehen.

Ok, ich konnte einfach irgendwann nicht mehr. Mein Baby auch nicht. Es wusste einfach nicht, wie es sich selbst beruhigen konnte um in den Schlaf zu kommen. Ich glaube, die vielen tollen Sachen, die es entdeckt hatte, waren wie Extacy. Sie machten mein Baby high, so high, das es nicht mehr wusste wie es zu Ruhe kommt.

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